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Sonntag, 16. März 2014

Um was geht es auf der Krim?

Beim Klick auf den Screenshot gelangt man auf einen sehr interessanten Artikel auf FAZ-Online, der am 09.03.2014 veröffentlicht wurde. Wenn man diesen liest und sich in Ruhe die sehr aufschlussreiche Karte anguckt, wird relativ schnell klar, warum das russische Interesse für den "Schutz der russischen Bürger" im Osten der Ukraine etwas weniger stark ausgeprägt ist als auf der Krim.


Freitag, 7. März 2014

Ukraine - Wer sind die Guten?

Im letzten Sommer habe ich etwa drei Wochen in der Ukraine verbracht. Dabei war ich an fast allen Plätzen, die uns jetzt jeden Tag in den Medien begegnen. Ich habe in diesem Zusammenhang auch an einer Trekking-Tour durch das Krimgebirge teilgenommen. Es ist also nicht wirklich verwunderlich, dass ich die Situation im zweitgrößten Flächenstaat Europas seit Beginn der Proteste auf dem Maidan sehr intensiv verfolge.

Leider hat sich die Lage mittlerweile so entwickelt, dass es mir unheimlich schwerfällt mich im Hinblick auf den Konflikt zu positionieren. Woran liegt das? Neben klassischen Mainstream-Medien wie Spiegel-Online, Zeit-Online, Taz-Online etc. lese ich jeden Tag die Nachdenkseiten und habe darüber hinaus auch probiert mich bei anderen deutschen Quellen zu informieren. Zu Letzteren zählen u.a. Neues Deutschland und die Junge Welt.

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass jeder Artikel, jedes Video etc. in meinem Kopf mehr Unklarheit schafft, was in der Ukraine und im speziellen auf der Krim aktuell vor sich geht. Wo liegt die Wahrheit zwischen den Polen "Putin als der Teufel schlechthin" und "Kiew wird kontrolliert von Faschisten"? Sollten euch ähnliche Fragen durch den Kopf gehen, so empfehle ich zwei Links, die zumindest eine bessere Sortierung der Lage ermöglichen ohne dabei alle Fragen zu klären.

Auf www.novo-argumente.com ist ein Artikel von Stefan Korinth erschienen, der sehr ausführlich die Rolle der deutschen Medien im Ukraine-Konflikt verdeutlicht. Hier ein beispielhaftes Zitat:
Überhaupt Putin. Immer wieder Putin. Er mag ein aggressiver Autokrat sein und ein autoritärer Machtmensch, der für vieles zu Recht kritisiert werden kann. Der Grad der Dämonisierung des russischen Präsidenten in deutschen Medien hat jedoch ein Ausmaß erreicht, das eher einer düsteren Verschwörungstheorie als realitätsnaher Berichterstattung entspricht. Hinter allem Schlechten, das in der Region geschieht, steckt Wladimir Putin.  


Zudem möchte ich auf den aktuellen Video-Blog des Österreichers Robert Misik hinweisen, der regelmäßig auf www.derstandart.at veröffentlicht wird. Dorthin gelangt man, wenn man auf den Screenshot klickt.



















Ich hoffe die sehr angespannte Lage in der Ukraine und insbesondere auf der Krim wird sich zeitnah beruhigen, obwohl die Entwicklungen der letzten Woche nicht allzu viel Hoffnung geben. Bei dem medialen Overkill geraten die "einfachen" Menschen in der Ukraine und in Russland völlig aus dem Blick. Mein Eindruck während der Trekking-Tour, die ich in einer bunt gemischten Gruppe aus Ukrainern und Russen erlebt habe, war, dass es überhaupt keine Abneigungen und Unstimmigkeiten zwischen den beiden Volksgruppen gibt. Natürlich ist das nur ein singulärer und personell eingeschränkter Eindruck, aber vielleicht ist dieser mehr Wert als die erdrückende Propaganda.

Zum Abschluss noch ein paar eigene Foto-Impressionen von der Krim.







Montag, 3. März 2014

Groundhopping: FC Utrecht - FC Twente Enschede

Datum: 02.03.2014 (Anpfiff 12:30 Uhr)
Ort: Stadion Galgenwaard in Utrecht
Wettbewerb: Eredivisie (26. Spieltag)
Endstand: 1:1
Zuschauer: 16.666












Groundhopping: Royal Antwerp FC - St. Truidense VV

Datum: 01.03.2014 (Anpfiff 20:00 Uhr)
Ort: Bosuilstadion in Antwerpen
Wettbewerb: 2. Belgische Liga (27. Spieltag)
Ergebnis: 0:1 bei Spielabbruch in der 24. Minute / Wertung 0:5
Zuschauer: ca. 4000 (Schätzung)





















Groundhopping: SC Preußen Münster - VfL Osnabrück

Datum: 01.03.2014 (Anpfiff 14:15 Uhr)
Ort: Preußenstadion in Münster
Wettbewerb: 3. Bundesliga (27. Spieltag)
Endstand: 1:1
Zuschauer: 14.282